Presse

Kurant erobert auch den deutschen Bitcoin-Markt
Erster Kurant-ATM ist in Berlin online

Wien, 16.12.2020

In Österreich und anderen europäischen Ländern ist es für Kunden der Kurant GmbH bereits 3 Jahre möglich, Bitcoin und andere Kryptowährungen schnell und sicher am Bitcoin-Automaten (Bitcoin-ATMs) zu kaufen. Ab sofort stellt der europäische Marktführer erstmals ein Netz an regulierten Automaten auch in Deutschland auf. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in Kooperation mit dem Berliner Fintech-Startup Spot9 und dessen Bankenpartner, der Max Heinrich Sutor oHG. So erfüllt die neue Kooperation auch vollumfänglich die Regularien der BaFin.

„Als österreichisches Unternehmen sind wir sehr stolz, dass wir den Kauf von Bitcoin an Automaten jetzt auch in Deutschland anbieten können. Nachdem die Kurant-GmbH bereits europäischer Marktführer ist, war der Betrieb in Deutschland ein nächster, logischer Schritt für uns. Durch die Kooperation mit Spot9 und deren Bankenpartner, der Max Heinrich Sutor oHG, können wir die nötigen Voraussetzungen erfüllen und unseren Service rechtlich einwandfrei anbieten“, kommentiert Dr. Stefan Grill, Geschäftsführer der Kurant GmbH, den Eintritt in den deutschen Markt.

Automaten als Alternative zu Onlineanbietern

Bisher ist der Kauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in Deutschland hauptsächlich über Bitcoin-Börsen (Exchanges) möglich. Dieser Vorgang ist kompliziert und birgt für unerfahrene Nutzer Risiken. Die leicht zu bedienenden Kurant-Automaten stellen hierzu eine Alternative dar. Der Kaufprozess funktioniert mit Bargeld und erinnert an die Bedienung eines herkömmlichen Geldautomaten. Damit richtet sich das Angebot an jeden, der Kryptowährungen kaufen möchte, ganz unabhängig vom bisherigen Vorwissen. Zusammen mit der Einhaltung der Richtlinien der BaFin erwartet den Kunden ein höchstmögliches Maß an Sicherheit. Die Kurant-Automaten sind zudem auch unabhängig von einer bestimmten digitalen Geldbörse (Wallet) nutzbar, womit für den Kunden eine größtmögliche Flexibilität sichergestellt wird.

Kurant GmbH weiter auf Wachstumskurs

Auf dem heimischen Markt ist die Kurant GmbH bereits seit Anfang 2020 durch die dort zuständige Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) als Dienstleister in Bezug auf virtuelle Währungen registriert. Derzeit betreibt die Kurant GmbH 140 aktive ATMs in Österreich, Griechenland, Spanien und Italien. Mit der Inbetriebnahme des ersten ATM in Deutschland, am 12.12.2020 in Berlin, macht sich das Unternehmen auf weiteren Wachstumssprung gefasst. Es ist vorerst geplant im Zuge der Kooperation rund 50 weitere Automaten in Betrieb zu nehmen. Dieser Schritt wird durch den ersten Automaten noch vor den Feiertagen eingeleutet, um auch für deutsche Kunden eine optimale Benutzerfreundlichkeit zu garantieren.

Über die Kurant GmbH

Die Kurant GmbH entstand 2017 als Ausgliederung der im Jahr 2014 gestarteten Automaten-Aktivitäten der Coinfinity GmbH und ist heute Marktführer für den Betrieb von Bitcoin-Automaten in Europa. Ihr Ziel ist es, den Erwerb von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether, Litecoin oder Dash für jedermann sicher und einfach zu gestalten. Als der älteste Betreiber von Bitcoin-Automaten in Österreich kann die Kurant GmbH auf mehr als sechs Jahre stabiles Wachstum zurückblicken.

Der größte Bitcoin-ATM-Aufsteller Europas im Interview
Quo vadis Bitcoin-Automaten?

Wien, 01.09.2020

Print-Ausgabe Kryptokompass 09/2020

Video Kryptokompass 09/2020

Online-Ausgabe

Kurant GmbH ist europaweiter Marktführer für Bitcoin-ATM‘s
Kurant-Chef Grill: „Österreich Vorreiter, deutsche Regularien strenger als in anderen Ländern“

Wien, 05.08.2020

Kurant GmbH ist europaweiter Marktführer für Bitcoin-ATM‘s
Die Kurant GmbH, erster behördlich registrierter Aufsteller von Bitcoin-Automaten in Österreich, wird zum europäischen Marktführer.

Wien, 23.06.2020

Kryptowährungen an einem Bitcoin-Automaten (Bitcoin-ATM) zu kaufen, hat sich bewährt. Es ist europaweit ein einfaches Mittel, um am Geschäft mit Bitcoin und Kryptowährungen teilzunehmen. Das erste Unternehmen, das diesen Vorgang in Österreich möglich gemacht hat, ist die Kurant GmbH. Inzwischen ist die Kurant GmbH auch von der Österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) als Dienstleister in Bezug auf virtuelle Währungen registriert worden. Damit ist sie der erste Automatenaufsteller, dem es damit gelingt, diesen seit 10.01.2020 verpflichtenden Registrierungsprozess erfolgreich zu durchlaufen. Mit der Registrierung wächst das Unternehmen zum größten Anbieter in Österreich und sichert sich jetzt, mit rund einhundertdreißig Automaten, auch die europäische Marktführerschaft.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass uns dieser nächste Entwicklungsschritt gelungen ist. Damit sehe ich mich darin bestätigt, dass nur Professionalität und uneingeschränkter Kundenservice zum Ziel führen und von unseren Kunden geschätzt werden“, kommentiert Stefan Grill, Geschäftsführer der Kurant GmbH, das Wachstum des Unternehmens.

Neben den momentan rund 130 sich im Dienst befindlichen Automaten europaweit, ist die Kurant GmbH bereits dabei, weitere Standorte aufzubauen. Das Ziel ist in naher Zukunft die Hürde von 160 Bitcoin-ATM‘s zu überschreiten. Die Geräte befinden sich dabei in unterschiedlichen Ladengeschäften in Österreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Griechenland, sowie in ausgewiesenen Kompetenzzentren für Kryptowährungen, wie zum Beispiel dem Wiener ‚The House of Nakamoto‘.

„Neben Österreich sind wir schon in weiteren europäischen Ländern vertreten. Im Moment möchten wir nicht zu viel verraten, aber weitere Expansionspläne stehen natürlich im Raum“, erklärt Stefan Grill.

Die Marktführerschaft sieht Kurant als Beweis dafür, dass das Interesse am Thema Kryptowährungen weiterhin ungebrochen ist. Ihre Kunden wollen dabei allerdings nicht ausschließlich auf die Wirren des Internets vertrauen, sondern bevorzugen Kaufprozesse, die bereits bekannten Transaktionen an normalen Geldautomaten ähneln.

Über die Kurant GmbH

Die Kurant GmbH entstand 2017 als Ausgliederung der im Jahr 2014 gestarteten Automaten-Aktivitäten der Coinfinity GmbH und ist heute der führende Anbieter für Bitcoin-ATM‘s in Europa. Ihr Ziel ist es, den Erwerb von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether, Litecoin oder Dash für jedermann sicher und einfach zu gestalten. Als der älteste Betreiber von Bitcoin-Automaten in Österreich kann die Kurant GmbH auf mehr als sechs Jahre stabiles Wachstum zurückblicken.

Kurant erhält ‚Kryptoregistrierung‘ durch die Österreichische Finanzmarktaufsicht
Der marktälteste Betreiber von Bitcoin-Automaten hat durch die Österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) offiziell die Registrierung erhalten, um als Dienstleister mit Kryptowährungen am Markt tätig zu sein. Damit ist es Kunden weiterhin möglich, digitale Währungen wie den Bitcoin an Automaten an- und zu verkaufen.

Wien, 05.02.2020

Seit dem 10. Januar 2020 ist es für Dienstleister in Bezug auf virtuelle Währungen verpflichtend, sich bei der Österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zu registrieren. Hierzu gehören alle Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit auf dem Erwerb, Tausch oder der Sicherung von privaten kryptografischen Schlüsseln oder digitalen Assets basiert. Die Meldepflicht fußt auf den neuen Regeln der 5. Geldwäscherichtlinie (AML5) durch die Europäische Union und das EU-Finanz-Anpassungsgesetz. Die Richtlinie schafft Verbesserungen bei der Prävention von Geldwäsche. Die Registrierung macht es den zuständigen Behörden möglich, die Beaufsichtigung digitaler Transaktionen zu kontrollieren und im Fall eines potenziellen Missbrauchs entsprechend zu reagieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt haben lediglich vier Unternehmen die offizielle Registrierung durch die FMA erhalten. Die Kurant GmbH mit Sitz in Wien hat die hierfür benötigten Anträge bereits im November 2019 eingereicht und ihre Prozesse in Hinblick auf die Konformität der FMA adaptiert. Demnach müssen sich Kunden der Kurant GmbH nach wie vor bei Transaktionen ab einer Höhe von 250 Euro mittels eines gültigen Lichtbildausweises registrieren. Darüber hinaus hat die Kurant GmbH von nun an die Pflicht, Kundenidentitäten zu prüfen und Verstöße den Behörden zu melden. Für das Unternehmen ist dieser Schritt, neben der Sicherstellung der fortlaufenden Geschäftstätigkeit, der Grundstein, um auch künftig sichere und innovative Finanzdienstleistungen anbieten zu können.

„Wir begrüßen diese neuen Richtlinien, weil es in der Vergangenheit unterschiedliche Interpretationen der vorhandenen oder nicht vorhandenen Regularien gegeben hat. Damit ging gleichzeitig auch eine starke Marktverzerrung einher. Als der älteste Betreiber von Bitcoin-Automaten in Österreich sind wir als seriöses und langfristig orientiertes Unternehmen an einer klaren Maßgabe interessiert, um volle KYC-/AML-Compliance und somit auch Chancengleichheit am Markt zu erreichen“, kommentiert Dr. Stefan Grill, Geschäftsführer der Kurant GmbH, die Umsetzung der neuen Richtlinie.

Mit dieser Entwicklung sichert sich die Kurant GmbH ihre Marktposition als führender Bitcoin-Automaten-Betreiber in Österreich. Darüber hinaus unterstreicht die Registrierung die eigenen Bemühungen hinsichtlich der selbst auferlegten Unternehmenswerte in Bezug auf Transparenz und Seriosität. Neben der Kurant GmbH wurde auch deren Partnerunternehmen, der Digital Asset Broker Coinfinity GmbH, durch die FMA registriert.

Über die Kurant GmbH

Die Kurant GmbH entstand 2017 als Ausgliederung der im Jahr 2014 gestarteten Automaten-Aktivitäten der Coinfinity GmbH und ist heute der führende Anbieter in Österreich. Ihr Ziel ist es, den Erwerb von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether, Litecoin oder Dash für jedermann sicher und einfach zu gestalten. Als der älteste Betreiber von BitcoinAutomaten in Österreich kann die Kurant GmbH auf mehr als fünf Jahre stabiles Wachstum zurückblicken und betreibt zwischenzeitlich neben über 50 Automaten im Inland auch welche in den Niederlanden und Italien.

Geldwäsche-Richtlinie
Coinfinity GmbH und Tochterunternehmen Kurant GmbH gehören zu den wenigen von der FMA registrierten Krypto-Unternehmen in Österreich

Graz, 24.01.2020

Geldwäsche-Richtlinie
Bitcoin-Automaten verlangen in Österreich ab heute den Scan des Ausweises

10.01.2020

Finanzmarktaufsicht - Ab 10. Jänner gilt die Meldepflicht für die Krypto-Branche
Einbeziehung virtueller Währungen in die Geldwäscheprävention: Bestimmte Dienstleister unterliegen ab 10. Jänner 2020 der Aufsicht der Finanzmarktaufsicht.

Wien, 10.01.2020

Zur Situation der Bitcoin Automaten in Deutschland – Ein Interview mit Dr. Stefan Grill von der Kurant GmbH
Interview mit Stefan Grill im Bitcoin Kurier

Wien, 13.12.2019

Der Bitcoin-ATM ist noch keine Geldwaschanlage
Geld aus kriminellen Machenschaften über Bitcoin-ATM’s zu waschen ist möglich, sagt zumindest ein Bericht aus der Amsterdamer Unterwelt. Aber wie einfach ist das wirklich?

Amsterdam, 30.09.2019

Fünfzehn Bitcoin-ATMs gibt es in Amsterdam, schreiben die Forscher Pieter Tops und Jan Tromp in ihrem letzten Monat veröffentlichten Bericht über die Kriminalität in der Hauptstadt. Die Geräte, eine schwarze Säule mit Touchscreen, sind eine Kombination aus einem Geldautomaten und einer digitalen Wechselstube. Benutzer können Bargeld gegen Kryptowährung eintauschen und umgekehrt. Das ganze ohne den Ärger mit Kreditkarten und Online-Tauschbörsen.

Das weckt das Interesse von Kriminellen, die Drogengeld waschen wollen, sagen die Forscher. Denn sobald Bargeld in Kryptowährung umgewandelt wurde, ist das Geld sofort und nahezu anonym auf der ganzen Welt unterwegs. Justiz- und Steuerbehörden haben die Kontrolle. Die Terminals in der Hauptstadt können laut den Forschern Tops und Tromp Einzahlungen von bis zu 2,5 Millionen Euro abwickeln.

Die beiden Forscher sind nicht die ersten, die vor Kryptowährung warnen. Die niederländische Finanzmarktaufsicht und die „De Nederlandsche Bank“ nannten sie zuvor „anfällig“ für Finanz- und Wirtschaftskriminalität, Betrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Über das Ausmaß des Missbrauchs liegen allerdings kaum Zahlen vor. Tops und Tromp erkennen daher auch an, dass sie kein genaues Wissen haben, wie viel Geld beseitigt wird und ob es sich überhaupt dabei um Drogengeld handelt. Wie real ist dieses Problem demnach überhaupt?

Bargeld gegen Krypto

Tops und Tromp geben an, dass die Niederlande dreißig dieser Terminals haben, die Hälfte davon in der Hauptstadt. Laut den Forschern befindet sich am Flughafen Schiphol ein Terminal, das jedoch im Frühjahr entfernt wurde, weil die Anzahl der Transaktionen enttäuschend war. NRC.nl recherchierte schließlich neun Automaten in Amsterdam und sprach mit vier von deren Betreibern. Ihrer Meinung nach gibt es in der Dimension, die durch die Forscher angeführt wird, keinerlei Fragen des Missbrauchs. Betreiber Aschwin van Nassauw hat noch keine unangenehmen Typen mit Millionen in der Tasche am Automaten in seinem Zigarrenladen in Amsterdam-Zuidoost gesehen. „Wenn sie mit Tausenden von Euro vor der Tür gestanden hätten, hätte ich dieses Ding vor langer Zeit beseitigt.“

Die Amsterdamer ATM‘s werden alle von General Bytes hergestellt, dem Weltmarktführer mit rund 2.800 verkauften Einheiten. Die Automaten in Amsterdam befinden sich neben denen im Zigarrenlager, in einem Irish Pub, einem Computergeschäft, einem Spielwarengeschäft, einem Saftgeschäft, einem Dönergeschäft und in zwei Filialen von Lucky Jacks Casino. Das günstigste Modell von General Bytes kostet weniger als 7.000 Euro. Jeder kann eines kaufen und es mit entsprechendem technischem Wissen betreiben. Van Nassauw übernimmt die Geschäftsführung selbst, „rein aus Hobby“. Einen Ansturm kennt er bisher nicht, sagt er. Anleger, die auf Wechselkursänderungen der Kryptowährung spekulieren, bleiben aus, da der Bitcoin-Preis seit einiger Zeit relativ stabil bleibt. Die Betreiber verdienen ihr Geld, indem sie Provisionen berechnen - je nach gekaufter Kryptowährung zwischen 4 und 10 Prozent. Unternehmen, die ATM‘s für Aufsteller anbieten, beteiligen sich an diesem Gewinn.

Schwachsinn

Der Betrag von 2,5 Millionen Euro stößt vor allem bei Betreibern auf allgemeines Unverständnis. Nur wenn man die maximale Kapazität aller Automaten in Amsterdam addieren würde, ist eine annähernde Summe in Sicht, sagt Martijn Wismeijer, Marketing Manager des Automatenherstellers General Bytes. Außerdem bräuchte man für die Geldwäsche außerordentlich viel Geduld, denn die Scheine müssen einzeln in den ATM eingegeben werden und der Lademechanismus kann auch manchmal versagen, sagt Christopher Felix, der in einem Dönerladen auf Zeeburgereiland ein Bitcoin-ATM betreibt. „Ich möchte gern die Forschungsdaten sehen, denn wie die meisten Betreiber ergreifen wir Maßnahmen, um kriminelle Handlungen zu verhindern.“

Die Automaten von General Bytes verfügen über allerlei Vorrichtungen zur Bekämpfung von Missbrauch. Betreiber können diese nach eigenem Ermessen verwenden. Der Fingerabdruckscanner sei in den Niederlanden nicht so beliebt, dafür die Bestätigung per SMS hingegen, so Wismeijer. Alle Betreiber, die mit NRC.nl gesprochen haben, schränken außerdem den Geldbetrag, der anonym eingetauscht werden kann, ein. Van Nassauw möchte zum Beispiel die Papiere von jemanden, für Transaktionen von mehr als 1.000 Euro, sehen. „Das ist ungefähr zehn Mal passiert“, sagt er. Der Bitcoin-ATM scannt dann die Vorder- und Rückseite eines Ausweisdokuments und macht ein Foto des Kunden, um die Identität zu bestätigen. Dies kann dann von der Maschine anhand von Untersuchungslisten im In- und Ausland überprüft werden.

Oft gilt auch ein Höchstbetrag. An den vier von der Bitcoin-Gesellschaft BGST verwalteten Terminals gelten für registrierte Kunden maximal 10.000 Euro pro Tag. „Wer kein Limit hat, fördert damit Geldwäsche“, sagt Betreiber Steven Volp. Wismeijer weist auch darauf hin, dass die ATM‘s Maßnahmen gegen das sogenannte „Smurfing“ ergreifen können, bei dem eine Transaktion in kleinere Teile aufgeteilt wird, um Mittelsmänner zu benutzen. Kurant, ein österreichisches Unternehmen mit einem Terminal im Zentrum von Amsterdam, verwendet das niedrigste registrierungspflichtige Transaktionslimit. „Ab 250 Euro ist eine Registrierung mit einem amtlichen Lichtbilddokument obligatorisch“, sagt Geschäftsführer Stefan Grill, „obwohl klare Regeln, die eine solch strikte Untergrenze erfordern, bisher nicht existieren.“

Die Betreiber möchten keine Auskunft geben, wie viel Geld tatsächlich durch die Geräte fließt. Sie befürchten, dass der Inhalt der Maschinen zum Ziel von Kriminellen werden könnte. Felix sagt, dass seine Maschine aufgrund des stabilen Kurses manchmal für drei Tage stillsteht. Eine durchschnittliche Transaktion liegt zwischen 400 und 500 Euro, schätzt er. Am Kurant-Automaten im House of Nakamoto in der Innenstadt sind das rund 500 Euro, sagt Grill.

„Zwielichtiges Scheißding“

Auf die Frage nach der Evidenz der 2,5 Millionen Euro bleibt Forscher Jan Tromp bisher noch eine Antwort schuldig. Er verriet am Telefon, dass ihm der Betrag von einer unbestätigten Quelle bei der Polizei mitgeteilt worden wäre, aber nicht überprüft wurde. Die Höhe des Betrags ändere jedoch nichts an dem Problem, sagt Tromp, dass er Bitcoin ein „zwielichtiges Scheißding“ nennt. „Was wir wissen ist, dass es sehr viel Aktivität gibt und dass wir absolut keine Kontrolle darüber haben.“

Den Betreibern fällt auch das Interesse von Kriminellen auf. Sie erhalten regelmäßig Anrufe oder Nachrichten, in denen sie gefragt werden, ob sie die Beschränkungen lockern könnten. Felix, Betreiber des Automaten in Zeeburgereiland, wurde in der Vergangenheit gebeten, einen völlig anonymen Vertrag abzuschließen, für den er eine Provision von 20 Prozent erhalten hätte können. Er reagierte nicht darauf und versuchte die Situation folgendermaßen zu erklären. Felix: „Es gibt ein kriminelles Element in der Kryptowährung, aber ich denke nicht, dass es an den ATM‘s liegt.“

Der Umtausch großer Geldbeträge gegen Kryptowährung ist über Websites wie localbitcoins.com viel einfacher, sagen mehrere Betreiber. Über solche Plattformen können die Nutzer direkt Kryptowährungen gegen Bargeld tauschen, ganz ohne Kameras und die weiteren Beschränkungen von ATM’s.

Betreiber können jedoch einen Missbrauch von Bitcoin-ATM‘s nicht ausschließen. Die Aufsicht ist bisher nicht wasserdicht, räumt Felix ein. „Aber es gibt kein Finanzsystem auf der Welt, das Geldwäsche vollständig verhindern kann.“ Auch Steven Volp von BGST glaubt, dass zwei Gesichtspunkte angeführt werden müssen. „Ich kann nicht ausschließen, dass die Leute auch Schwarzgeld bei uns einzahlen. Das passiert aber auch bei den großen Banken.“

Meldepflicht

Volp hatte versucht, verdächtige Transaktionen der Financial Intelligence Unit (FIU) der Nationalen Polizei zu melden. Einige Unternehmen müssen auch bestimmte Transaktionen melden, z. B. große Mengen an Bargeld. Volp wurde allerdings von der FIU aufgefordert, seine Meldungen komplett einzustellen, weil diese sinnlos seien. Bitcoin-Unternehmen sind nämlich nicht zur Benachrichtigung verpflichtet.

Diese mangelnde Aufsicht endet am 10. Januar, wenn die ATM‘s - und andere Kryptoanbieter - der Aufsicht der ‚De Nederlandsche Bank (DNB)‘ unterstellt werden und sich ordnungsgemäß registrieren müssen. Krypto-Unternehmen sind von nun an ebenfalls einer Benachrichtigungspflicht unterworfen. Die FIU freut sich über den Ausbau der Aufsicht. „Der Krypto-Sektor ist komplex und es gibt verschiedene Arten von Anbietern, die wir nicht alle kriminalisieren möchten, die aber schon aufgrund der Sache mit Geldwäscherisiken verbunden sind“, sagt ein Sprecher. Er sagt auch, dass er mit den Berichten von Volp „nicht vertraut“ sei.

Die Betreiber der ATM‘s begrüßen ebenfalls die Regelung, obwohl Van Nassauw befürchtet, dass er die Verwaltung seines Terminals aufgrund von Ressourcen abgeben muss. Stefan Grill von Kurant aus Österreich hofft, dass die Regeln gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen, damit Betreiber, die weniger Anforderungen stellen, ihren Wettbewerbsvorteil verlieren. „Das kommt schon“, sagt Volp, „und wird die Cowboys vom Markt vertreiben.“

Interview mit CEO von Bitcoin ATM-Firma: “Kleinere Anbieter verschwinden aus dem Markt”
Interview mit Stefan Grill im Coin Kurier

Wien, 28.03.2019

Bitcoin verlässlich und sicher am Automaten in der Postfiliale kaufen und verkaufen
Die Österreichische Post AG und die Kurant GmbH gehen ihre erste Kooperation ein

Wien, 12.02.2019

Kryptowährungen kommen immer mehr im Alltag der österreichischen Bevölkerung an. Das aktuellste Beispiel für diese Entwicklung ist die Kooperationdes marktältesten Betreibers von Bitcoin-Automaten in Österreich, der Kurant GmbH, und der Österreichischen Post. Die beiden Unternehmen starteten Anfang 2019 ein Pilotprojekt, das es Postkunden möglich macht, in zunächst drei Filialen Bitcoin-Automaten vorzufinden. Diese Automaten sollen es jedem Interessierten möglich machen, über eine leicht bedienbare Oberfläche Bitcoin sowie andere Kryptowährungen sicher und seriös zu kaufen und zu verkaufen.

„Die Kooperation mit der Österreichischen Post ist nicht nur ein großer unternehmerischer Schritt für uns, sondern auch ein Zeichen für das Vertrauen in die Seriosität der Kurant GmbH sowie in die Zukunft von Kryptowährungen“, kommentiert Stefan Grill, CEO der Kurant GmbH, die neue Zusammenarbeit. Insbesondere die bereits etablierte Verlässlichkeit der beiden Unternehmen stellt einen Vorteil für die Kunden dar. Die Kooperation stellt die sichere und seriöse Abwicklung der Transaktionen sicher und damit auch eine größtmögliche Zufriedenheit der Käufer und Verkäufer.

Die Kurant GmbH entstand 2017 als Ausgliederung der im Jahr 2014 gestarteten Automaten-Aktivitäten der Coinfinity GmbH und hat ihren Hauptsitz in Wien. Kurant betreibt Bitcoin-Automaten, die es den Kunden ermöglichen, Kryptowährungen zu kaufen oder auch zu verkaufen. Damit wird angeboten, dass jeder Interessent komfortabel und schnell am Kryptowährungsmarkt teilnehmen kann, ohne umfangreiche Vorkenntnisse zu besitzen. Zu den Versprechen des Unternehmens gehören neben uneingeschränkter Seriosität und Transparenz auch ein telefonisch erreichbarer und speziell geschulter Kundenservice.

„Mit der Kurant GmbH zusammenzuarbeiten hatte für unser Unternehmen zweierlei Gründe. Zum einen war es uns ausgesprochen wichtig, einen Partner zu finden, der schon lange erfolgreich am Markt etabliert ist. Zum anderen ist bei einem solch innovativen Thema wichtig, jemanden an seiner Seite zu wissen, der bei seinen bisherigen Kunden als seriös und glaubwürdig gilt“, erklärt Stefan Nemeth, Leitung Produktmanagement Filialen und Produktmanagement SB, über die Motivation der Österreichischen Post, mit der Kurant GmbH zusammenzuarbeiten.

Österreichische Bitcoin-Automaten erobern Amsterdam
Die Kurant-GmbH befindet sich auf internationalem Wachstumskurs

Wien, 23.10.2018

Als führender Betreiber von Bitcoin-Automaten installierte die Kurant GmbH vergangene Woche ihren ersten Automaten außerhalb der österreichischen Bundesgrenzen. Der Automat befindet sich in der Amsterdamer Filiale des in Wien gegründeten Blockchain-Kompetenzzentrums ‚The House of Nakamoto‘. Damit festigen die beiden Unternehmen ihre geschäftlichen Beziehungen weiter und wachsen jetzt auch auf dem internationalen Markt.

„Amsterdam ist eine junge und innovative Metropole, damit ist sie nicht nur der perfekte Standort für eine Filiale des ‚The House of Nakamoto‘, sondern auch die bestmögliche Umgebung für die Kurant GmbH.“ sagt Stefan Grill (CEO), der seit nunmehr 3 Monaten die Geschicke und Expansionspläne des Unternehmens leitet.

Als der älteste Betreiber von Bitcoin-Automaten in Österreich kann Kurant auf mehr als vier Jahre stabiles Wachstum zurückblicken. Die Firma führt das auf die interne Philosophie zurück, höchste Transparenz dem Kunden gegenüber und ein geschultes Team von Service-Mitarbeitern in ihren Mittelpunkt zu stellen. Diese Vorgehensweise hilft aktiv dabei, Kryptowährungen ihr Stigma zu nehmen, und macht es jedem Interessenten möglich, einen Bitcoin-Automaten von Kurant gewinnbringend zu betreiben. Neben der geschäftlich engen Partnerschaft mit dem Unternehmen ‚The House of Nakamoto‘ ist die Kurant GmbH eine Tochtergesellschaft des in Österreich ansässigen Kryptowährungs- und Blockchain-Unternehmens ‚Coinfinity‘.

„Wir profitieren insbesondere davon, dass wir unsere geschäftlichen Partnerschaften sorgfältig ausgewählt haben und durch unsere Muttergesellschaft einen der führenden Technologie-Experten im Blockchain-Sektor an unserer Seite wissen.“ antwortet Stefan Grill auf die Frage nach dem Geheimrezept für ein erfolgreiches Bestehen auf dem Kryptowährungsmarkt. Der Expansionskurs der Kurant GmbH soll langfristig beibehalten werden, allerdings mit dem Augenmerk darauf, das Serviceniveau und die Innovationsfähigkeit der Firma nicht zu gefährden. Diese Herausforderung wurde intern angegangen, indem das Unternehmen sich personell erweitert hat und neben einem erfahrenen Geschäftsführer auch zusätzliche Experten im Bereich Kryptowährung verpflichten konnte.

Über die Kurant GmbH

Die Kurant GmbH entstand 2017 als Ausgliederung der im Jahr 2014 gestarteten Automaten-Aktivitäten der Coinfinity GmbH. Kurant ist heute einer der führenden Anbieter von Bitcoin-Automaten in Österreich. Ihr Ziel ist es, den Erwerb von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether, Litecoin oder Dash für jedermann sicher und einfach zu gestalten.

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